Leistungen·Private Krankenversicherung·PKV für Selbstständige

Selbstständigen-PKVPKV für Selbstständige.

Teil von Private Krankenversicherung

Selbstständige können frei zwischen GKV und PKV wählen — die Entscheidung wirkt 20–40 Jahre. Eintrittsalter, Tarif-Stabilität und Familiensituation sind die drei wichtigsten Hebel. Tarif-Vergleich aus mehreren Versicherungsgesellschaften statt Beschränkung auf einen Anbieter.

D-G6Q0-5JGKL-48Vermittlerregister§34d Abs. 1 GewO· IHK Region Stuttgartseit 15.02.2020· ~600 Mandanten
EA

Ebubekir Asci

Versicherungsvermittler §34d Abs. 1 GewO · IHK-Sachkundenachweis · Mehrere Gesellschaften

ab ~220 €/M.

GKV-Mindestbeitrag freiwillig (Single)

Mindestbemessung 1.248 € · §240 SGB V

320–680 €/M.

PKV-Beitrag-Range Selbstständige

Marktbreite · ohne AG-Anteil

10 %

Pflicht-Beitrags-Komponente Alter

§149 VAG · Alterungsrückstellung

Das Wichtigste in Kürze

Selbstständige sind nicht GKV-pflichtig und können frei in die PKV wechseln. Beiträge typisch 480–680 € pro Monat für umfassende Tarife, plus Krankentagegeld 80–150 € pro Monat. Die wichtigeren Kennzahlen sind Beitragsstabilität (10-Jahres-Vergangenheit) und 40-Jahres- Hochrechnung. Tarif-Auswahl aus mehreren Gesellschaften für Privat und Gewerbe ermöglicht den Vergleich mehrerer Tarife.

PKV-Eintritt als Selbstständiger — die Einbahnstraße verstehen

Wer als Selbstständiger in die PKV wechselt, kommt in der Regel nicht mehr in die GKV zurück. Das macht die Eintritts-Entscheidung zu einer 20–40-Jahres-Festlegung. Wichtigste Eingangsfaktoren: aktuelles und voraussichtliches monatliches Einkommen, Familiensituation (PKV ohne beitragsfreie Familienversicherung), Gesundheitszustand (Vorerkrankungen können Risikozuschlag oder Ablehnung auslösen), Eintrittsalter und Lebensphase (Familienplanung, späterer Renteneintritt).

Tarif-Vergleich aus mehreren Gesellschaften — was wir prüfen

Tarif-Auswahl aus mehreren Versicherungsgesellschaften für Privat und Gewerbe ermöglicht uns einen Vergleich mehrerer Versicherer. Wir prüfen: Beitragsstabilität der letzten 10 Jahre (Indikator für Solidität der Kalkulation), Altersrückstellung-Höhe, Tarif-Wechsel-Optionen innerhalb des Versicherers nach § 204 VVG, Heilpraktiker- und Wahlarzt-Klauseln, Zahnersatz-Höchstsätze, Krankentagegeld-Bausteine mit flexibler Karenzzeit sowie die Beitragsentlastungs-Komponente für den Ruhestand. Die individuelle Bedarfsanalyse bringt die Tarif-Strukturen zur konkreten Lebenssituation.

20- und 40-Jahres-Hochrechnung als Pflicht-Schritt

PKV-Beiträge steigen typischerweise schneller als die allgemeine Inflation, weil Gesundheitskosten je Versicherten kontinuierlich steigen und der Einzelne mit zunehmendem Alter mehr verursacht. Die Altersrückstellung dämpft diesen Effekt, eliminiert ihn aber nicht. Für eine seriöse Eintritts-Entscheidung ist eine schriftliche 20- und 40-Jahres-Hochrechnung nach Versicherer-Methodik nötig — wir fordern sie aus mehreren Gesellschaften an und vergleichen die Beitragsentwicklung mehrerer Tarife. Wer ohne Hochrechnung wechselt, läuft Gefahr, im Alter mit einer Beitragslast konfrontiert zu sein, die den Lebensstandard belastet.

Cross-Absicherung: PKV + BU + Krankentagegeld

Selbstständige in der PKV brauchen ergänzend eine BU (Einkommens- ausfall bei Berufsunfähigkeit) und ein Krankentagegeld (Einkommens-Ersatz während Krankschreibung). Anders als gesetzlich versicherte Angestellte haben Selbstständige in der PKV keinen automatischen Anspruch auf Krankengeld — das Krankentagegeld muss separat versichert werden. Wir koordinieren PKV, Krankentagegeld und BU als zusammenhängendes Paket über mehrere Gesellschaften, damit Karenzzeiten und Leistungshöhen aufeinander abgestimmt sind.

Häufige Fragen zur Selbstständigen-PKV

Können Selbstständige sich frei zwischen GKV und PKV entscheiden?

Ja — Selbstständige unterliegen nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie können sich freiwillig in der GKV oder vollumfänglich in der PKV versichern. Der Wechsel von freiwilliger GKV in PKV ist jederzeit mit Zustimmung des PKV-Versicherers möglich; der Wechsel zurück in die GKV ist als Selbstständiger nur in seltenen Ausnahmefällen möglich (z. B. erneute Sozialversicherungspflicht durch Anstellung unterhalb der JAEG). Diese Einbahnstraße macht die Eintritts-Entscheidung beratungsintensiv.

Was kostet die PKV für Selbstständige typischerweise?

Ein 35-jähriger selbstständiger IT-Berater zahlt für einen umfassenden PKV-Tarif (Heilpraktiker, Wahlarzt, Einbett-Zimmer, hoher Zahnersatz) typisch 480–680 € im Monat — abhängig von Versicherer, Selbstbehalt-Wahl und Zusatz-Bausteinen. Die Krankentagegeld-Versicherung kommt mit etwa 80–150 € zusätzlich pro Monat dazu. Wichtiger als der Eintrittsbeitrag ist die 20- und 40-Jahres-Hochrechnung: Beitragsstabilität verschiedener Versicherer unterscheidet sich erheblich. Tarif-Auswahl aus mehreren Gesellschaften ermöglicht den Vergleich.

Welche Rolle spielt das Eintrittsalter bei der PKV?

Das Eintrittsalter bestimmt den Anfangsbeitrag und die Höhe der Altersrückstellungen. Wer mit 30 in die PKV eintritt, baut über 35 Jahre kontinuierlich Altersrückstellungen auf, die den Beitrag im höheren Alter abfedern. Wer mit 50 eintritt, hat nur 15 Jahre Aufbauzeit und höhere Eintrittsbeiträge — der Beitrag im Ruhestand kann dann schnell die monatliche Belastung der Pension übersteigen. Eine Eintrittsentscheidung mit 50+ braucht eine besonders sorgfältige 20-Jahres-Hochrechnung.

Was passiert bei vorübergehend niedrigem Einkommen?

Anders als die GKV (wo der Beitrag prozentual am Einkommen hängt) zahlen PKV-Versicherte einen festen Beitrag, der nicht mit dem aktuellen Einkommen korreliert. In wirtschaftlich schwachen Phasen kann das zur Belastung werden. Mehrere Gesellschaften bieten verschiedene Optionen: Tarifwechsel innerhalb der PKV nach § 204 VVG (geringere Leistungen, niedrigerer Beitrag), Standard-Tarif als gesetzliche Mindestvariante, höhere Selbstbehalte oder Beitragsstundungen. Wir prüfen in der Bedarfsanalyse, welche Tarife flexible Anpassungen gut umsetzen.

Lohnt sich die PKV bei kleinen Selbstständigkeits-Einkommen?

Erfahrungsgemäß lohnt sich die PKV für Selbstständige finanziell ab einem stabilen monatlichen Gewinn von etwa 3.000–4.000 € netto vor Steuern, weil dann die GKV bereits den Höchstbeitrag berechnet (Bemessungsgrundlage Selbstständige typisch ab fiktivem Mindesteinkommen). Bei sehr schwankenden oder dauerhaft niedrigen Einkommen ist die freiwillige GKV oft günstiger und flexibler. Familien mit nicht-erwerbstätigem Partner und Kindern profitieren in der GKV von der beitragsfreien Familienversicherung — in der PKV zahlt jedes Familienmitglied einen eigenen Beitrag.

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Ebubekir Asci · §34d Abs. 1 GewO · Vermittlerregister D-G6Q0-5JGKL-48 · IHK Region Stuttgart