Leistungen·Berufsunfähigkeitsversicherung·BU für Selbstständige

Selbstständigen-BUBU für Selbstständige.

Teil von Berufsunfähigkeit

Selbstständige sind ohne Erwerbsminderungsrente: die BU ist meist der wichtigste Baustein der Einkommensabsicherung. Krankentagegeld und Praxisausfall ergänzen den Schutz für Tag 1 bis Endalter 67.

D-G6Q0-5JGKL-48Vermittlerregister§34d Abs. 1 GewO· IHK Region Stuttgartseit 15.02.2020· ~600 Mandanten
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Ebubekir Asci

Versicherungsvermittler §34d Abs. 1 GewO · IHK-Sachkundenachweis · Mehrere Gesellschaften

0 €

Erwerbsminderungsrente ohne DRV-Einzahlung

Selbstständige nicht pflicht-versichert

75–80 %

Empfohlene BU-Rente vom Netto

Faustregel · §61 VVG-Bedarfsanalyse

§2 SGB VI

Freiwillige DRV-Versicherung möglich

Antragsfrist 3 Mon. nach Selbstständigkeit

Das Wichtigste in Kürze

Selbstständige haben in der Regel keine gesetzliche Erwerbsminderungsrente — die BU ist deshalb meist Pflicht-Baustein. Beitragsrahmen typischerweise 80–200 € pro Monat für 3.000 € BU-Rente, abhängig von Risikoklasse, Eintrittsalter und Gesundheitsstatus. Krankentagegeld + Praxisausfall ergänzen den Schutz für die ersten Krankheits-Wochen und die laufenden Kosten. Tarif-Auswahl aus mehreren Gesellschaften für Privat und Gewerbe.

Warum BU für Selbstständige besonders kritisch ist

Wer angestellt ist, hat zumindest einen Mini-Anker in der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente — Selbstständige nicht automatisch. Die volle Erwerbsminderungsrente erreicht selbst bei maximaler Bemessungsgrundlage nur etwa 1.000–1.300 € im Monat netto und reicht selten für einen aufrechterhaltenen Lebensstandard. Selbstständige stehen ohne BU bei dauerhafter Erkrankung oder Unfall vom ersten Tag an einkommenslos da. Der Vermögensverzehr beginnt sofort — Hauskredite, Kindergartenplatz, Krankenkassenbeiträge laufen weiter.

Tarif-Vergleich aus mehreren Gesellschaften — was wir prüfen

Tarif-Auswahl aus mehreren Versicherungsgesellschaften für Privat und Gewerbe ermöglicht uns einen Vergleich mehrerer Versicherer. Bei Selbstständigen prüfen wir besonders: Definition der konkreten Tätigkeit (z. B. „selbstständiger IT- Berater“ statt „Berater“ allgemein), Verzicht auf abstrakte Verweisung, Umorganisations-Klausel (Versicherer darf Selbstständige nicht zwingen, ihren Betrieb umzustrukturieren, um BU-Leistung zu vermeiden), Nachversicherungsgarantie für Einkommens-Sprünge, Beitrags- und Leistungs-Dynamik sowie das Endalter (67 statt 65).

Krankentagegeld + BU + Praxisausfall — die Drei-Schicht-Logik

Krankentagegeld zahlt während Arbeitsunfähigkeit, typisch ab Tag 22 oder Tag 43, bis maximal 78 Wochen. Die BU greift erst, wenn die 50-%-Schwelle voraussichtlich auf Dauer (mindestens 6 Monate) erreicht wird — dann zahlt sie als monatliche Rente bis Endalter. Praxisausfall deckt parallel die laufenden Betriebskosten. Die drei Bausteine zusammen schließen die Einkommens- und Kostenseite ab Tag 1 bis Renteneintritt. Die individuelle Bedarfsanalyse bringt die individuellen Karenzzeiten und Versicherungssummen-Höhen zur tatsächlichen Lebensrealität.

Eintrittsalter-Effekt und Vorerkrankungs-Risiko

Je länger der BU-Abschluss verschoben wird, desto teurer und riskanter: Beiträge steigen jährlich, Vorerkrankungen können dazukommen, das maximal versicherbare Endalter sinkt mit Eintrittsalter. Selbstständige in der Gründungsphase sollten die BU als ersten Baustein der eigenen Vorsorge sehen — vor Privatrente, vor Aktien-ETF-Ansparplan, vor Krankenversicherungs- Optimierung. Eine Risikovoranfrage bei mehreren Gesellschaften zeigt die Annahmechance, bevor ein verbindlicher Antrag gestellt wird.

Häufige Fragen zur BU für Selbstständige

Brauchen Selbstständige eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Ja — fast immer. Selbstständige sind gesetzlich nicht in der Erwerbsminderungsrente abgesichert, es sei denn, sie zahlen freiwillig in die Deutsche Rentenversicherung ein und erfüllen die Vorversicherungszeit. Ohne BU steht bei Krankheit oder Unfall das gesamte Einkommen sofort auf Null. Familien mit Kindern, laufenden Kreditraten oder einem Betrieb mit Mitarbeitern haben die größte Lücke. Die BU ist für Selbstständige in der Regel die wichtigste Einkommensabsicherung — wichtiger als Privatrente, Risiko-LV oder Berufshaftpflicht.

Wie kombiniere ich BU mit Krankentagegeld?

BU und Krankentagegeld decken zwei verschiedene Lebenslagen ab: Krankentagegeld zahlt während einer Krankschreibung (typisch ab Tag 22 oder 43 nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit), die BU greift erst, wenn die 50-%-Berufsunfähigkeit auf Dauer voraussichtlich mindestens 6 Monate besteht. Die Kombination schützt sowohl gegen kurzfristige Krankschreibung als auch gegen dauerhaften Verlust der Erwerbsfähigkeit. Wir prüfen in der individuellen Bedarfsanalyse, wie hoch das Krankentagegeld zur tatsächlichen monatlichen Einkommens-Höhe passend gewählt wird.

Was ist eine Praxisausfallversicherung — und wann sinnvoll?

Die Praxisausfallversicherung (auch Betriebsausfallversicherung) zahlt bei Krankheit oder Unfall der versicherten Person eine vereinbarte Tagessumme zur Deckung der laufenden Praxis- oder Betriebskosten — Miete, Personal, Strom, Software-Lizenzen. Sie ergänzt die BU, ersetzt sie aber nicht: BU sichert das persönliche Einkommen, Praxisausfall sichert die laufenden Kosten. Für Heilberufe, Anwaltskanzleien und kleinere Handwerksbetriebe ist diese Kombination oft pflicht — gerade in den ersten 5 Jahren nach Gründung, wenn Rücklagen fehlen.

Was kostet eine BU für Selbstständige in Stuttgart?

Ein 35-jähriger selbstständiger IT-Berater zahlt für 3.000 € BU-Rente bis Endalter 67 typisch 80–130 € im Monat. Ein selbstständiger Handwerker im selben Alter eher 130–200 € im Monat wegen höherer Risikoklasse. Eintrittsalter, Risikoklasse, Gesundheitsstatus und Endalter sind die vier Hauptfaktoren. Selbstständige sollten zusätzlich eine Beitragsdynamik vereinbaren, weil das Einkommen typisch über die Selbstständigkeit hinweg steigt — die BU-Rente sollte mitwachsen können.

Wie wirkt sich das Eintrittsalter aus?

Wer mit 30 abschließt, zahlt für eine identische BU-Leistung typisch 30–40 % weniger als jemand, der mit 40 abschließt — weil 10 zusätzliche Beitragsjahre den Zeitwert verteilen und das statistische BU-Risiko mit dem Alter steigt. Gleichzeitig nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass mit 40 bereits Vorerkrankungen aktenkundig sind, die Risikozuschlag oder Ausschluss-Klausel auslösen. Für Selbstständige in der Gründungsphase ist die BU der einzige Baustein, dessen Hinausschieben sich finanziell und annahmetechnisch fast nie rechnet.

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