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Selbstständigen-RechtsschutzBerufs-Rechtsschutz für Freiberufler.

Teil von Rechtsschutz

Freiberufler brauchen einen separaten Berufs-Tarif — der klassische Angestellten-Rechtsschutz greift hier nicht. Tarif-Vergleich aus mehreren Versicherungsgesellschaften statt Beschränkung auf einen Anbieter.

D-G6Q0-5JGKL-48Vermittlerregister§34d Abs. 1 GewO· IHK Region Stuttgartseit 15.02.2020· ~600 Mandanten
EA

Ebubekir Asci

Versicherungsvermittler §34d Abs. 1 GewO · IHK-Sachkundenachweis · Mehrere Gesellschaften

Wettbewerb

Sub-Baustein UWG/Wettbewerbsrecht

Selbstständige-Tarif Marktbreite

Honorar

Forderungs-Deckung Mandanten

Marktbreite · Inkasso-Klausel

300–600 €/J.

Beitrag Selbstständige-Tarif

Marktbreite · je Berufsgruppe

Das Wichtigste in Kürze

Ein Berufs-Rechtsschutz für Freiberufler in Stuttgart deckt ausstehende Honorar-Forderungen, Wettbewerbsstreit nach § 8 UWG, Steuerstreit vor dem Finanzgericht und Wirtschaftsstrafverfahren ab. Wartezeit liegt typischerweise bei 3 bis 6 Monaten je Sub-Baustein, Beitrags-Range bei 200 bis 450 Euro pro Jahr. Tarif-Auswahl aus mehreren Gesellschaften für Privat und Gewerbe.

Warum Freiberufler einen separaten Berufs-Tarif brauchen

Ein klassischer Angestellten-Rechtsschutz schützt ausschließlich die Konflikte aus einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis. Wer als Freiberufler tätig ist, fällt aus diesem Schutzbereich heraus — der Tarif für Selbständige bildet ein eigenes Konflikt-Profil ab. Typisch sind ausstehende Honorar-Forderungen gegen säumige Kunden, Vertragsstreit mit Auftraggebern über Leistungsumfang oder Mängelrechte, Wettbewerbsstreit nach § 8 UWG (Abmahnungen wegen vermeintlich irreführender Werbung oder unlauterer Geschäftspraktiken) und Konflikte mit dem Finanzamt im Rahmen von Betriebsprüfungen.

Stuttgart als IHK-Region mit hoher Freiberufler-Dichte — Unternehmensberatung im Stuttgarter Westen, Architektur- und Ingenieurbüros in Bad Cannstatt, Steuerberatung rund um den Schlossplatz, IT-Consulting in Vaihingen — bietet einen entsprechend breiten Bedarf für maßgeschneiderte Berufs-Tarife. Die Auswahl aus mehreren Versicherungsgesellschaften ermöglicht es, je Berufsgruppe den passenden Versicherer mit den relevanten Sub-Bausteinen zu wählen.

Typische Streitfelder im Detail

Honorar-Forderungen einklagen

Säumige Kunden gehören zu den häufigsten Konflikt-Anlässen für Freiberufler. Der Berufs-Rechtsschutz finanziert das gerichtliche Mahnverfahren, die Forderungseinklagung und gegebenenfalls die Zwangsvollstreckung. Sublimit für Forderungseinklagung liegt typischerweise bei 5.000 bis 10.000 Euro je Streitfall — wer größere Einzel-Rechnungen prozessieren muss, sollte ein höheres Sublimit verhandeln. Die Anwaltskosten richten sich nach dem Gegenstandswert gemäß RVG.

Wettbewerbsstreit nach § 8 UWG

Abmahnungen wegen vermeintlich irreführender Werbung, fehlender Pflichtangaben im Impressum oder unlauterer Geschäftspraktiken treffen Freiberufler häufiger als angestellte Mitarbeiter. Der Wettbewerbs-Sub-Baustein finanziert die Verteidigung gegen Abmahnungen sowie eigene Unterlassungsklagen gegen Wettbewerber. Sublimit für UWG-Verfahren liegt typischerweise bei 50.000 bis 150.000 Euro je Streitfall — wichtig bei Branchen mit hoher Abmahn-Aktivität (Online-Shop, Werbeagentur, IT-Service).

Steuerstreit vor dem Finanzgericht

Streitigkeiten mit dem Finanzamt — etwa nach einer Betriebsprüfung mit Hinzuschätzungen, Aberkennung von Werbungskosten oder Umsatzsteuer-Korrekturen — werden über das Verfahren nach Finanzgerichtsordnung (FGO) ausgetragen. Der Steuer-Rechtsschutz kostet 40 bis 90 Euro Aufpreis im Jahr und deckt Klagen vor Finanzgericht und Bundesfinanzhof. Das außergerichtliche Einspruchsverfahren beim Finanzamt ist meist NICHT eingeschlossen — hier zahlt der Freiberufler den Steuerberater selbst.

Straf-Rechtsschutz im Geschäftsbetrieb

Vorwürfe wegen fahrlässig begangener Wirtschaftsstraftaten — etwa fahrlässige Steuerverkürzung — sind im Straf-Rechtsschutz typischerweise eingeschlossen. Der Schutz greift zunächst auch bei vorsätzlich behaupteten Straftaten wie Betrug nach § 263 StGB, bis ein rechtskräftiges Urteil den Vorsatz feststellt — dann muss der Versicherungsnehmer die übernommenen Kosten zurückerstatten. Sublimit pro Strafverfahren liegt bei 100.000 bis 300.000 Euro.

Selbstbehalt-Logik

Selbstbehalt 250 Euro pro Streitfall ist im Berufs-Tarif für Selbständige Standard, 500 Euro Selbstbehalt senken die Jahresprämie um etwa 15-25 Prozent. Anwalts-Honorare folgen dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und sind streitwert-abhängig — bei einem Honorar-Streit über 20.000 Euro beträgt die einfache Verfahrensgebühr bereits etwa 800 Euro netto.

Berufs-Rechtsschutz im Zusammenspiel

Der Berufs-Rechtsschutz für Selbständige ergänzt sich mit einem Privat-Rechtsschutz für Singles oder einem Familien-Rechtsschutz — die private Sphäre ist im Berufs-Tarif NICHT eingeschlossen. Wer eine Pkw-Nutzung im Geschäftsbetrieb hat, sollte zusätzlich den Verkehrs- und Berufs-Rechtsschutz-Baustein einschließen.

Häufige Fragen zum Berufs-Rechtsschutz

Was deckt ein Berufs-Rechtsschutz für Freiberufler ab?

Ein Selbständigen-Tarif deckt die typischen Konfliktfelder einer freiberuflichen Tätigkeit ab: ausstehende Honorar-Forderungen gegen Kunden (Mahnverfahren und Forderungseinklagung), Streitigkeiten aus Werk- und Dienstverträgen, Wettbewerbsstreit nach § 8 UWG (etwa Abmahnungen wegen vermeintlich irreführender Werbung), Steuerstreit vor dem Finanzgericht und Sozialversicherungs-Konflikte (zum Beispiel Statusfeststellung Künstlersozialkasse). Ein klassischer Angestellten-Tarif greift hier nicht, weil er ausdrücklich nur die abhängige Beschäftigung schützt. Wer hauptberuflich oder maßgeblich freiberuflich tätig ist, braucht den separaten Selbständigen-Baustein.

Brauche ich zusätzlich einen Privat-Rechtsschutz?

Ja, denn der Berufs-Rechtsschutz für Selbständige deckt ausschließlich die berufliche Sphäre ab. Private Streitigkeiten als Mieter, Verbraucher oder Verkehrsteilnehmer im Privat-Pkw fallen NICHT unter den Selbständigen-Tarif. Die meisten Anbieter bündeln Berufs- und Privat-Rechtsschutz in einem Kombinations-Tarif, was wirtschaftlich sinnvoll ist — die Aufpreis-Differenz beträgt typischerweise 80 bis 150 Euro pro Jahr im Vergleich zum Berufs-Tarif solo. Vorteil bündelung: nur eine Wartezeit, ein Selbstbehalt, ein Versicherer. Auch Verkehrs-Rechtsschutz ist im Berufs-Tarif für Pkw mit Firmen-Halter-Eintrag separat zu prüfen.

Wann lohnt sich Steuerrechtsschutz?

Steuerrechtsschutz lohnt sich für Freiberufler in der Regel ab dem ersten Geschäftsjahr — Streitigkeiten mit dem Finanzamt entstehen schnell, etwa bei Betriebsprüfungen, Streit um Werbungskosten-Abzug oder Umsatzsteuer-Voranmeldungen. Ein Verfahren vor dem Finanzgericht nach der Finanzgerichtsordnung (FGO) verursacht Anwaltskosten von typischerweise 3.000 bis 8.000 Euro je nach Streitwert. Der Sub-Baustein Steuerrechtsschutz kostet im Jahr 40 bis 90 Euro Aufpreis und deckt Klagen vor Finanzgericht und Bundesfinanzhof ab. Beratungs-Honorare im außergerichtlichen Vorfeld (Steuerberater-Honorar für Einspruch) sind meist NICHT abgedeckt.

Wie unterscheidet sich der Tarif zu einem Angestellten-Rechtsschutz?

Der zentrale Unterschied liegt im Geltungsbereich: Ein Angestellten-Tarif schützt nur Konflikte aus dem abhängigen Arbeitsverhältnis (Kündigungsschutzklage, Abmahnungen, Lohnstreitigkeiten). Ein Selbständigen-Tarif schützt die Konflikte des freiberuflichen Geschäftsbetriebs (Honorar-Klagen, Vertragsstreit mit Kunden, Wettbewerbsstreit). Wer eine Misch-Tätigkeit hat (zum Beispiel Teilzeit angestellt plus nebenberuflich freiberuflich), sollte beide Bausteine kombinieren. Beitragsmäßig liegt ein Selbständigen-Tarif typischerweise um 50 bis 100 Prozent über einem Angestellten-Tarif, abhängig von der Branche und dem Jahresumsatz.

Werden Strafverfahren mitversichert?

Ein Straf-Rechtsschutz ist in einem Selbständigen-Tarif meist als Sub-Baustein enthalten oder optional aufpreispflichtig. Gedeckt sind regelmäßig Verfahren wegen fahrlässig begangener Straftaten — Beispiel: Vorwurf der fahrlässigen Steuerverkürzung, fahrlässige Körperverletzung im Geschäftsbetrieb. NICHT gedeckt sind vorsätzliche Straftaten — wird der Vorsatz im Prozess festgestellt, muss der Versicherungsnehmer die Kosten zurückerstatten. Bei einem Vorwurf einer Wirtschaftsstraftat (etwa Betrug nach § 263 StGB) springt der Schutz zunächst ein, bis der Vorsatz rechtskräftig festgestellt ist. Sublimit liegt typischerweise bei 100.000 bis 300.000 Euro je Strafverfahren.

Was kostet ein Berufs-Rechtsschutz für einen Stuttgarter Freiberufler?

Die Beitrags-Range eines reinen Berufs-Rechtsschutz für Selbständige liegt in Stuttgart typischerweise zwischen 200 und 450 Euro pro Jahr, abhängig von Berufsgruppe, Jahresumsatz und gewählten Sub-Bausteinen. Berater-Berufe (Unternehmensberatung, IT-Consulting) liegen am unteren Rand, Architekten und Ingenieure mit Planungshaftungs-Risiken am oberen. Wer Honorar-Forderungen im Geschäftsalltag häufig prozessieren muss, sollte das Sublimit für Forderungseinklagung explizit prüfen — Standard liegt bei 5.000 bis 10.000 Euro je Forderungs-Streit. Stuttgart als IHK-Region mit hoher Freiberufler-Dichte (Beratung, Architektur, Steuerberatung) liegt im bundesweiten Mittel der Tarif-Auswahl.

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Ebubekir Asci · §34d Abs. 1 GewO · Vermittlerregister D-G6Q0-5JGKL-48 · IHK Region Stuttgart